Hallo!

Sprech ich (Fach-)Chinesisch? Das war nicht meine Absicht. Also:
Smartphones, Tablets etc. sind Computer: klein, leicht aber oho. Sozusagen ein Baukasten von Möglichkeiten. Um diese Möglichkeiten nutzen zu können, brauchst Du Programme, die aus diesem Baukasten nützliche Anwendungen machen. Beispielsweise hat ein Smartphone eine Fotolinse, kann also “gucken”. Programme machen aus dem Baustein “Fotolinse” eine Fotokamera, aber auch eine Lupe. Dieser Baukasten von Möglichkeiten wird heißt “Betriebssystem”. Und hier gibt es mehrere. Ich habe mich eingeschränkt auf “iOS”, erfunden von der Firma Apple, und nur auf ihren Geräten (iPhone, iPad), und “Android”, von Google erfunden, und auf den Geräten verschiedener Hersteller, z.B. Samsung. Bei allen Lektionen steht dran, ob sie sich auf Apple oder auf Android oder auf beides beziehen. Hier geht es um die Frage: was passst besser für Senioren: iPad/iPhone oder Android?

Wenn du schon ein Gerät hast, dann schau mit deinen Enkel nach, zu welcher Familie es gehört: Apple sind die mit dem angebissenen Apfel, Android die mit dem Legomännchen, bei Apple sind die Programmsymbole abgrundete Quadrate, bei Android gibt es alles möglichen Formen. Du musst jedenfalls wissen, was du hast: iPad/iPhone, also Apple oder ein Android-Gerät.

 

 

Einstellungen:

Du/ihr unterstützt Omi beim Kauf von Smartphone oder Tablet. Schwierig, was man nehmen soll. Deshalb habe ich aufgeschrieben, welche Kriterien ich für wichtig halte:

Hat Omi schon ein Smartphone, und ist damit ganz glücklich? Dann sollte das Tablet aus der gleichen Familie kommen. Dann muss sie nicht alles neu lernen, und der Datenaustausch ist einfacher. Was habt denn ihr? Wenn ihr alle iPhones habt, solltet ihr dabei bleiben, das macht vieles einfacher – genauso: wenn ihr alle Android-Geräte habt: bleibt dabei.

Wenn es bei euch beides gibt, ist es eine Geschmacks- und Kostenfrage: Apple’s iPad legt sehr viel Wert auf eine benutzerfreundliche Oberfläche, und hat viel Erfahrung, Geräte so zu bauen, dass man sich daran freut, sie in der Hand zu haben – leider läßt Apple sich das auch bezahlen, und zwar nicht nur beim Gerät, sondern auch beim Zubehör. So gerne ich mein iPad benutze, darüber ärgere ich mich zuverlässig immer wieder. Weitere Argumente für iPAd sind: Apple hat eine Menge für die Unterstützung von Sehbehinderten (und von Schwerhörigen) getan. Man kann das Gerät so einstellen, dass es jedesmal, wenn es an der Steckdose hängt, eine Datensicherung in die Cloud macht, und es ist bei den Virenherstellern nicht so beliebt (Android gibt es häufiger).

Sich eine Meinung unter den vielen Android-Geräten zu bilden ist noch schwieriger. Die Chip hat eine Vergleichliste im Netz stehen (Bestenliste. In der Detailansicht seht ihr die Bewertungen für “Display” und “Display Diagonale” (Größe des Bildschirms). Ich finde 10 Zoll sehr angnehm. Das ist zwischen DinA5 und DinA4, noch gut transportabel, aber noch keine Briefmarke. Bitte kauft ein Gerät mit guter Displaybewertung, Omi’s Augen werden nicht besser (->Argument für Apple). Und es auch immer ein guter Plan, sich die Teile, die in Frage kommen, mal im Laden anzusehen.

Wenn ihr euch für Apple entschieden habt: beim iPhone bin ich selbst noch unsicher, was man mindestens braucht, bei den Tablets sind wir mit dem iPad Air 2 sehr gut gefahren. Es gibt es in verschiedenen Farben, dabei habe ich den Eindruck, dass man bei einem weissen Rahmen den Home-Knopf besser sieht, als bei einem schwarzen Rahmen – und im letzten Jahr war Rosé 50 EUR preiswerter.

Die nächste Frage die ihr für ein iPad diskutieren müsst ist: “mit oder ohne Mobilfunkkarte”. Bei Apple kostet die “Cellular” oder “LTE” version deutlich mehr. Sie lohnt sich, wenn Omi noch kein WLAN hat, oder oft unterwegs ist. Damit Internet über Mobilfunk funktioniert, braucht sie einen Mobilfunkvertrag für eine Datenkarte. Bevor ihr da den billigsten nehmt: unbedingt im Internet überprüfen, welche Mobilfunkfirma am Wohnort eine LTE abdeckung hat. Gerade auf dem Land hat gibt es oft nur einen. Wenn es im Haushalt schon einen Internetanschluss mit DSL und WLAN gibt, dann muss man die neuen Geräte nur einhängen. Sonst müßt ihr hier auch noch etwas tun.

Das iPad gibt es mit verschiedene großem Speicher. Das ganz kleine (16 GB) reicht, wenn Omi kein Interesse an Filmen und Fotos hat. Das ist unwahrscheinlich. Ein iPad ist genial dafür, alte Fotos wiederzubeleben, also kauft lieber eine Nummer größer.

Egal welches Gerät: Es ist völlig ok, es im Internet zu kaufen. Beim Gerät kann man überlegen, ob man ein gebrauchtes und überholtes Gerät kauft. Rebuy ist ein großer Versandhändler für gebrauchte und überholte Geräte, der auch Garantie gibt.

Eine Hülle ist sehr sinnvoll, zum Schutz und als Aufsteller. Hüllen gibt es auch als Fotogeschenk – und ein hübsches Foto von euch allen zusammen macht dies fremde Gerät gleich viel sympatischer. Wichtig bei der Hülle: Das Gerät muss sich leicht aufstellen lassen (viele gehen unheimlich schwer), aber darf nicht rutschen – sonst haben die Fotos immer einen schwarzen Rand.

Viele Senioren können die Geräte mit einem Stift besser bedienen, als mit dem Finger – dafür geht ein Stift auch leicht verloren. Versucht es erstmal ohne. Hier ist der link zu dem Stift, den ich gekauft habe weil ich einige lobende Erwähnungen im Netz gefunden hatte:
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