Senioren fit mit Smartphone und Tablet

Charlotte Dieter-Ridder

Ich helfe Großmüttern, sich soweit mit ihrem Smartphone anzufreunden, dass sie ganz cool und locker mit ihren Enkeln in Kontakt bleiben können – das ist meine Antwort, wenn ich gefragt werde, was Netz-Omi macht. Dass Seniorinnen und Senioren fit mit Smartphone und Internet sind, halte ich für sehr wichtig. Natürlich freue ich mich auch über jeden anderen Smartphone oder Tableteinsteiger!

Meine Herzensthema sind meine Büchlein: Ich schreibe Anleitungen für Smartphone und Tablet, speziell für Senioren und für Anfänger, für iOS (iPhone/iPad) und für Android. Noch eine Anleitung für Senioren? Wozu das?

Nur das, was Du gerade brauchst

Ich kenne es von mir: Wenn ich mich mit einer neuen Technik auseinandersetze, schreibe ich mir als erstes einen Spickzettel. Da steht – Schritt für Schritt – drauf, wie ich die Aufgaben erledige, die für mich wichtig sind. Alle anderen Möglichkeiten interessieren mich nicht. Jedes Büchlein ist so ein Spickzettel: Für ein Interessensgebiet ein Büchlein.

Klein aber Fein

Wer braucht einen dicken Spickzettel? Wer liest eine dicke Anleitung je durch? So arbeitet fast keiner! Ich jedenfalls fummele mich erstmal in eine Ecke ein und freue mich, wenn das funktioniert. Und wenn ich wieder neugierig bin, dann kommt die nächste Ecke dran. Deshalb sehen meine Anleitungen aus wie große Pixie-Bücher: Quadratisch, nur 48 Seiten, groß gedruckt: Klein und Fein – so, dass man es gerne verschenkt.

Für Menschen ohne technischen Background

Eigentlich passt Senioren fit mit Smartphone und Tablet nicht so ganz – Es müßte eigentlich Seniorinnen heißen. Für mich ist es einfach nur klar, dass ein pensionierter Ingenieur eine andere Anleitung für sein Smartphone braucht als eine ehemalige Krankenschwester. Und in der Altersgruppe 60+ gibt es nun mal mehr Frauen: Zeit, dass jemand sie in den Mittelpunkt stellt!

Abkürzungen zu den Anleitungen: einfach auf das Bild klicken!

Smartphone Anleitung für Senioren

Noch Zweifel? – Nur Mut!

Senioren fit mit Smartphone und Tablet? – Aber Technik und Computer waren doch noch nie deine Welt? Du hast Zweifel, ob du das kannst?  Du fragst dich, wozu? Eins nach dem anderen:

Du fragst dich, wozu?

Mir fallen da spontan drei Argumente ein:

Dir ist der Kontakt zu Familie und Feunden wichtig

Für dich ist das Telefon das wichtigste Kommunikationsmittel. Für deine Kinder und Enkel sind Nachrichtendienste, wie WhatsApp und SocialMedia eher wichtiger. Wer hat eigentlich noch einen Festnetzanschluß? Mit Nachrichtendiensten kann man nicht nur telefonieren, vor allem kann man mal eben einen kurzen Text verschicken – egal ob Witz oder Verabredung – aber genauso gut ein Foto oder ein Video. Niemand bringt Großmütter so effektiv ans Smartphone, wie Schwiegertöchter, die Baby-Enkel-fotos nur per WhatsApp und Facebook verteilen.

Deine Kinder und Enkel leben nicht um die Ecke? Dann freuen sie sich über Fotos oder über das Bildtelefon, weil sie sie dann öfter sehen können. Du brauchst einen neuen Personalausweis? Wenn Du den Termin im Internet buchst, brauchst Du nicht zu warten.  Diese Liste läßt sich beliebig fortsetzen.

Du willst nicht abgehängt werden

Wenn die Freundinnen mit Enkelbildern auf dem Smartphone angeben, und kleinen Video’s – wo bleibst du dann?

Geistige Fitness ist dir wichtig? Durch Spiele – egal ob Memory, Quizduell oder Schach, bleibst du geistig fit. Ein Schrittzähler erinnert dich daran, dass du heute noch nicht mal bis zum Briefkasten gegangen bist.

Auf der nächsten Reise läßt du dein Smartphone die Speisekarte übersetzen. Das wird nicht perfekt ausfallen, aber immer noch besser als nach einem Semester Volkshochschule – mal abgesehen davon, dass dein Smartphone dich auch beim Fremdsprachenlernen unterstützen kann.

Vieles wird mit dem Internet einfacher

Du gehörst zur Generation Telefon – und bist daran gewöhnt, mit einem Telefon so ungefähr alles zuerreichen – es sei denn, auf der anderen Seite des Telefons hängt eine blöde Maschine mit endloser Warteschleife. Immer mehr Institutionen tun ihr möglichstes, um den Service übers Telefon so abschreckend wie irgendmöglich zu machen.  Dann lieber übers Internet.

Mit dem mobilen Internet sind eine Menge Möglichkeiten entstanden, die das Leben vereinfachen. Mit mobilem Internet weiß ich jederzeit, wo ich bin, und wie ich dorthin komme, wo ich hin möchte – sozusagen nie mehr ohne Navigationsassistent. Mein Smartphone verrät mir auch, wann der nächste Bus wirklich fährt, oder holt mir eine Taxe.

Von unterwegs anrufen, dass ich zu spät komme – oder in der S-Bahn meine Mails lesen, oder Video-Telefonie mir Freunden weit weg: ich finde, es gibt eine Menge Dinge, auf die ich schon lange nicht mehr verzichten möchte – und es werden immer mehr.

Warum solltest du dich davon ausschließen?

Wo ist eigentlich das Problem?

Warum solltest du das eigentlich nicht mehr lernen?

Dauert natürlich länger, ist nicht selbsterklärend, aber es gibt eine Menge Hilfe: Bücher, Kurse, Familie und Freunde – schau dich hier mal um!

Es ist viel zu gefährlich?

Das Internet ist nicht frei von Betrug – aber das ist das „richtige“ Leben auch nicht! In den Nachrichten haben sie schon wieder von einem Virus berichtet, den die Russen in den Bundestag geschickt haben?  – auch im richtigen Leben gibt es Taschendiebe, Betrüger, Erbschleicher. Hier wie dort hilft gesunder Menschenverstand schon eine ganze Ecke weiter! Der Rest der Gesellschaft kommt auch nicht im Internet um.

Unterstützung für dich

Senioren fit mit Smartphone und Tablet! – Du kannst das auch! Ich habe dafür eine umfangreiches Paket zu deiner Unterstützung zusammengepackt!

Quickstart

Dein neues Gerät liegt da – und du willst jetzt anfangen? Die erste Version einer Anleitung für Smartphone und Tablet habe ich ins Netz gestellt, und damit vielen Anfängern geholfen. Ich finde ja, mit einem Buch lernt es sich besser – aber auf vielfachen Wunsch habe ich diese Seiten wieder zugreifbar gemacht.

Internet verständlich