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stützung

Was brauchst Du?

Wieviel Unterstützung wollt ihr?

„Ich habe es schon versucht – sie kapiert es einfach nicht“

Vielleicht kommt euch das bekannt vor?

Anders als auf anderen Netz-Omi Abschnitten wende ich mich hier nicht nur an dich, liebe Seniorin – sondern vorallem auch an deiner Familie. Warum? Deswegen, weil mir Großmütter schon oft erzählt haben:

„Mein Sohn hat mir sein altes Smartphone geschenkt. Mein Enkel hat es mir erklärt, aber er hat so viel, und so schnell erklärt. Das habe ich gleich wieder vergessen. Die haben beide soviel zu tun, da mag ich sie nicht immer fragen.“

Andererseits höre ich von Töchtern und Söhnen:

„Ich habe es schon versucht: sie will es einfach nicht kapieren“

Daran merken wir, dass für Seniorinnen der Einstieg nicht einfach ist. Wenn man vorher über ein paar Fragen nachdenkt, funktioniert es besser. Am besten diskutiert ihr zusammen vorher einige Fragen:

Fragt euch:

  • Welchen finanziellen Rahmen habt ihr?
  • Welche Vorraussetzungen bringt eure (Groß-)mutter mit?
  • Wieviel Zeit und Energie bringt ihr mit?
  • Wie gut ist Eurer technisches Wissen?

Schaut einmal in die anderen Registerkarten!

Was liegt an?
Als zentrale Fragen fallen mir ein:

 

  • Unterstützung bei der Auswahl von Gerät und Tariff:

    Genauso wie für jeden anderen ist die Auswahl des Geräts und des Tariff auch für eine Seniorin schwierig. Unabhängig von der Technik muss die Seniorin ihr Gerät wunderschön finden. Am besten finden es auch die Enkel richtig cool, aber nicht so cool, dass sie es ihr abschwatzen. Auch die Kosten sollen im Rahmen bleiben.

  • Welches Zubehör ist sinnvoll? Wer besorgt es?

  • Einrichtung des Geräts:

    Eigentlich muss ich das kaum erwähnen: Fast niemand richtet gerne ein neues Smartphone ein, und eine Anfängerin ist damit völlig überfordert. Andererseits kann man durch eine geschickte Einrichtung ein Gerät sehr anfänger- und seniorenfreundlich gestalten.

  • Erste Schritte und weiter lernen

    Wer erklärt der (Groß-)Mutter muss das Gerät? Vielleicht ist ein Smartphone für euch selbsterklärend, für eure (Groß-)mutter ist es nicht. Meistens sind Seniorinnen der Überzeugung, dass das alles irrsinnig schwierig ist, und sie es ganz leicht kaputt machen können.

  • Wiederholung und Spickzettel

    Weil es Älteren schwerer fällt, sich an die Handhabung eines Smartphones zu erinnern, brauchen sie eigentlich Spickzettel und Wiederholungen – und außerdem Inhalte, die ihr nutzen oder Spaß machen.

  • Unterstützung bei Problemen

    Mit Sicherheit kommt der Moment, wo sich das Gerät anders als erwartet verhält. Dann bricht Panik aus. Natürlich passiert das bei jedem mal, aber das weiß die Seniorin nicht. Oft sind sie der festen Überzeugung, dass sie zu doof sind und dass sie alles kaputt gemacht haben. Dann muss jemand nicht nur helfen, sondern auch trösten.

 

Was könnt Ihr selbst machen?

Am besten fragt ihr euch als erstes selbst:

    • Wieviel Zeit und Energie habt ihr für eure (Groß-)mutter?

      Wenn ihr im gleichen Haus oder gleich um die Ecke wohnt, oder euch häufig seht, dann ist es das eine ganz andere Situation, als wenn ihr auf einem anderen Kontinent gelandet seid. Auch wenn ihr gerade vollständig mit Kindern und Karriere gefordert seid oder euch aufs Abitur vorbereitet, bleibt nicht soviel Energie und Geduld für Support übrig.

    • Wie groß ist euer eigenes technisches Wissen?

      Kommt ihr mit euren eigenen Geräte so gerade klar? Oder seid ihr vielleicht Profi? Wer hilft euch bei den kleinen Überraschungen, die uns unsere Spielzeuge regelmäßig bereiten? Wieviel Spaß macht es euch, nach Lösungen zu suchen? Gehört ihr zur Apple- oder Androidfraktion?

    Zu welcher Gruppe gehört ihr?

    Außer den technischen Randbedingungen habt ihr auch einen finanziellen Rahmen. Wenn ihr den auch berücksichtigt, findet ihr euch bestimmt leicht in einer Gruppe wieder:

     

    • Sparfuchs:
      Es darf eigentlich nichts kosten, das Smartphone oder Tablet ist ein Experiment, ich will es mal ausprobieren. In der Familie oder in der Nachbarschaft gibt es jemand, der technisch Ahnung hat, und Gelassenheit und Zeit mitbringt.
    • Hilfe zur Selbsthilfe
      Wir kümmern uns, aber es ist sehr hilfreich, wenn die Informationen schon bereit gestellt ist. Ideen, wie man etwas delegieren kann, nehmen wir gerne.
    • VIP-Unterstützung
      Keine Bastelei bitte. Eine Möglichkeit, alles komplett nehmen zu delegieren, nehmen wir sehr gerne – wir haben so schon genug um die Ohren.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ich bin Charlotte. Als Fachfrau und Mutmacherin unterstütze ich Seniorinnen dabei, sich mit ihrem Smartphone oder Tablet anzufreunden.

    Wie hilft NETZ-OMI EUCH?

    Nach einem erfolgreichem Start lassen wir dich nicht allein

    Auswahl von Gerät und Tariff


    Vielleicht glaubst du gerade, du stehst im Wald? Aber du bist im Elektronikfachmarkt. Dort stehst du vor ca. 30 Smartphones. Und jetzt?

    Bevor du aufgibst, schau doch mal in meine Orientierunghilfe. Wahrscheinlich findest du  dich in diesem Dschungel dann besser zurecht.

     

    Einrichtung und erste Schritte

    Zuerst solltest du dir dein Smartphone passend vorbereiten lassen. Warum? Weil die Einrichtung nur einmal gemacht wird. Deshalb brauchst du das nicht lernen. Außerdem gibt es Einstellungen, mit denen die Handhabung für dich einfacher wird.

    Besonders wichtig ist das, damit die ersten Schritte Mut machen und Zuversicht schaffen.

     

    FIT bleiben und weiter lernen

    Jetzt willst Du dein Smartphone schon nicht mehr missen? Dann wird es Zeit, zu fragen, was außer Telefonieren noch geht.

    Unkomplizierte Hilfe


    Jedesmal, wenn du nicht mehr weiter weißt, fängst du an, an dir zu zweifeln? Wahrscheinlich glaubst du es mir nicht. Aber es liegt nicht an dir. Wirklich jeder braucht manchmal Hilfe.  Darum ist es wichtig, vorher zu klären, wer dir dann helfen kann.