Ein  langer, erholsamer  Urlaub in den USA  ist jetzt der Anlaß, für dich aufzuschreiben, was mir bei einer Reise ins außereuropäische Ausland „handy-mäßig“ so aufgefallen ist. Smartphone im Ausland hat verschiedene Aspekte:

  • Vorher:
    was sollte ich vorher erledigen? Was sollte ich beim Packen nicht vergessen?
  • Anreise
  • Während des Urlaubs
    Was hilft mit wirklich? Ich habe doch Urlaub!

Vor der Reise

Roamingkosten vermeiden

Diesen Abschnitt kannst du überspringen, wenn du in Europa (EU + plus Norwegen Liechtenstein und Island, nicht Schweiz, nicht Kreuzfahrten) unterwegs bist. Dort sind Roaminggebühren abgeschafft (siehe Artikel der Verbraucherzentrale).

Fast egal, wo du dein Smartphone im Ausland einschaltest: Du kannst telefonieren und bist erreichbar! – Wenn du einen Moment darüber nachdenkst, wird dir klar, dass das überhaupt nicht selbstverständlich ist. Irgendein Mobilfunkbetreiber in deinem Urlaubsland hat einen Vertrag mit deinem Mobilfunkbetreiber zu Hause, der dir erlaubt, im Urlaubsland dein Handy zu benutzen:

Das macht er natürlich nicht aus Nächstenliebe, sondern nimmt dafür sogenannte Roaminggebühren. Sie stehen dann auf deiner Telefonrechnung. Lass uns konkrete Beispiele machen:

Nimm an, ich bin im Urlaub in den USA, und Du zu Hause in Deutschland.

Zwei typische Szenarien:

Ich rufe dich an, um dich zu bitten, nach meiner Post zu sehen – dann bezahl ich nicht nur den normalen Tariff wie in Deutschland (gepunkteter Pfeil) sondern ausserdem die Verbindung von den USA nach Deutschland (durchgezogener Pfeil).

Weil ich gerade Geburtstag habe, rufst du mich im Urlaub an. Du bezahlst dafür genauso viel, wie wenn ich zu Hause wäre (gestrichelter Pfeil). Die Verbindung von Deutschland in die USA bezahle ich, auch wenn ich angerufen werde (durchgezogener Pfeil).

Dabei sprechen wir hier nicht über Cent- sondern über Eurobeträge: Ich habe versehentlich einen Anruf angenommen und sofort wieder aufgelegt: 11 Sekunden – 6,95 EUR!
(Meine Anruferin war so stolz, dass sie an den Geburtstag gedacht hatte, und etwas verärgert, dass ich nicht mit ihr sprechen wollte – that’s live kann ich dazu nur sagen!)

Für SMS gilt genau das gleiche.

Weil sie in anderen Ländern ziemlich heftig sind, bedeutet das für mich:

  • vor der Reise:
    Datenroaming ausstellen.
  • während der Reise:
    Internet über das WLAN des Hotels benutzen
  • während der Reise:
    Telefonieren und SMS vermeiden. Ich gehe dabei sogar soweit, dass ich die SIM-Karte nicht entsperre. Wenn ich wirklich jemanden anrufen will, versuche ich es über WhatsApp oder ich schreibe eine Mail.

Datenroaming ausschalten: IPhone

icon einstellungen

 

Du ruftst Einstellungen auf. Dort wählst du
mobile Daten ->Datenoptionen ->Datenroaming.

Durch schieben des Schalters kannst du Datenroaming hier ausstellen:

  • Smartphone_im_Ausland_Datenroaming_02_iPhone

Datenroaming ausschalten: Android

Nach dem Aufrufen der Einstellungen wählst du:

Verbindungen/Mobile Netzwerke – und stellst dann Datenroaming aus:

  • Datenroaming ausschalten android 01
    Verbindungen ->Mobile Netzwerke

Smartphone im Ausland: Packen und Anreise

Packen

Schau kurz auf deine Packliste – dort solltest du finden:

  • das Ladegerät für dein Smartphone
  • ggfs. brauchst du einen Adapter
  • wenn ein Adapter notwendig ist, dann hat sich bei uns zusätzlich eine Steckerleiste bewährt, denn inzwischen sind es oft verschiedene Geräte, die man im Hotel wieder laden möchte.

Die PIN zum Entsperren deines Smartphones weißt du auswendig – aber was ist mit der PIN für die SIM-Karte für den Mobilfunk? Dadurch, dass man sie so selten benötigt, vergisst man sie sehr leicht – und wenn du sie dreimal hintereinander falsch eingeben hast, weil du rätst, sperrst du deinen Mobilfunkzugang!

Besser, du schaust die PIN für die SIM-Karte in deinen Unterlagen noch einmal nach und schreibst sie dir auf.

Dein Smartphone bzw. sein Akku ist etwas altersschwach und hält nicht mehr lange? Und zu einem neuen Telefon kannst du dich nicht durchringen? Aber ein leeres Smartphone nützt nichts – vorallem wenn man sich anhand des Smartphones orientiert.

Ich hätte da zwei Ideen:

  • Externer Akku – Powerbank
    Schau im nächsten Mediamarkt oder Mobilfunkshop nach einer sogenannten „Powerbank“ – das ist eine Art externer Akku. Du lädst ihn an der Steckdose auf kannst unterwegs dein Smartphone daran anschliessen, wenn der Smartphone-Akku aufgebraucht ist.
  • Zigarettenanzünder-Adapter
    Du bist im Urlaub im Leihwagen unterwegs? Dann kannst du dein Smartphone unterwegs wieder aufladen: Die meisten neuen Autos haben direkt einen USB-Stecker, in den das Ladekabel passt.
    Ältere haben das nicht, aber dafür meist einen Zigarettenanzünder. Und für den Zigarettenanzünder gibt es USB-Stecker, mit dem du dann dein Smartphone laden kannst.

Smartphone vor der Reise aufräumen

Es wäre sehr schade, wenn du im Urlaub bemerkst, dass du keinen Platz mehr auf deinem Smartphone hast. So etwas geschieht leider immer dann, wenn du das ultimative Foto machen möchtest.

Deshalb:
Verschiebe Fotos vorher auf den PC und lösche sie auf dem Smartphone (beschrieben in den Netz-Omi Fotobüchlein für Android und für iPhone). Ausserdem überlege, ob es Apps auf dem Handy gibt, du doch nicht benutzt.

Neue Apps installieren

Für mich sind unterwegs vorallem drei Dinge hilfreich:

  • Karten und Fahrplaninformationen
  • Sicherheit
  • Übersetzer-Apps

Orientierung

Bist du auf eigene Faust unterwegs und musst dich unterwegs orientieren? Mein Vorschlag:

Google Maps:

Handy-Navigation: Google-Maps

installiere dir Google Maps – bei Android hast du das sowieso, bei iPhone musst du es explizit installieren, weil Apple eine eigene Karte hat. Mach das! Als Mutter aller Datenkraken kennt Google nahezu auf der ganzen Welt die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel und weiß über die aktuelle Verkehrssituation Bescheid.

Um diese Information zu bekommen, brauchst du allerdings Internet – d.h. was immer du wissen willst:  Wenn du im außereuropischen Ausland unterwegs bist, suche im Hotel, solange du im WLAN bist, danach. Die Benutzung von Google Maps habe ich hier ausführlich beschrieben. Karten, die du unterwegs benötigst, kannst du herunterladen.  Wie das geht, habe hier beschrieben – relativ weit unten im Artikel.

Maps.Me:

Handy-Navigation Maps-me

 

Noch eine Karten-App… aber mit anderen Karten, und der download ist einfacher – das beschreibe ich unten.

Sicherheit

Taschenlampe

Ist dir bewußt, das du dein Smartphone auch als Taschenlampe benutzen kannst? In einer fremden Umgebung kann das sehr hilfreich sein!

iPhone

Taschenlampe iPhone

 

Bei den meisten iPhones brauchst du dafür keine App, sondern wischt einfach vom unteren Rand hoch und knippst sie an – unterste Reihe, ganz links.

 

 

 

 

Android

Bei vielen Android-Smartphone ist ebenfalls eine Taschenlampe integriert: hier wischt du vom oberen Rand herunter – zweimal, um alle Symbole zu sehen – und suchst nach der Taschenlampe.  Wenn es sie nicht gibt, musst du dir ein Taschenlampen-App installieren, z.B. tiny Flashlight. Andere Vorschläge findest du in diesem Vodafone-Artikel.

Sicherheits-App des Auswärtigen Amts: Sicher Reisen:

In dieser App finden sich alle Sicherheitshinweise des auswärtigen Amts. Sie ist kostenfrei für iPhone und Android. Installiere sie dir einfach. Wichtig bei der Installation (oder dem ersten Aufruf): dieser App erlaubst du alles, was sie möchte – z.B. Benachrichtigungen.

Nach der Installation öffnest du sie einmal und packst dein Urlaubsland auf die Pinwand:

Nach dem Land suchen, dein Land auswählen, und rechts oben die Stecknadel antippen:

  • Smartphone im Ausland: Sicher Reisen 02
    Deine Pinwand ist noch leer. Im Suchfeld gibst du das Reiseland ein, z.B. USA.

Von jetzt an wirst du von deinem Handy benachrichtigt, wenn sich die Reisewarnungen verändert haben. Nach dem Urlaub öffnest du das Land wieder, tippst auf die Stecknadel – sie verändert sich von rot auf blass. Damit hast du die Benachrichtigungen abbestellt.

Mehr zu der App direkt beim Auswärtigen Amt.

Übersetzer

Du bist – auf eigene Faust – in einem Land unterwegs, in dem du die Sprache nicht verstehst? Dann schau dir noch mal den Artikel über Übersetzer-Apps an, und installier dir eine! Sowohl Google-Translator als auch Microsoft-Translator können dir sehr helfen – nicht nur beim Entziffern von chinesischen Schriftzeichen! Und Linguee ist ein extrem gutes Wörterbuch.

 

Im Flugzeug

An einfachsten stellst du dein Smartphone einfach vollständig aus.

Smartphone im Urlaub: Zugriff auf das Internet

Einschalten des Smartphones: SIM-Karte gesperrt – was heißt das?

Die SIM-Karte ist die kleine Karte in deinem Smartphone, die du von deinem Mobilfunkbetreiber bekommen hast, damit du sein Mobilfunknetz benutzen kannst. Sie steckt in deinem Smartphone und hat eine eigene PIN. Jedesmal, wenn du dein Handy ausgeschaltet hast oder in den Flugmodus versetzt hast, musst du sie wieder eingeben.

Weil man sie selten eingibt, vergißt man sie leicht – wie gut, dass du sie dir zu Hause aus deinen Unterlagen herausgeschrieben hast.

Entsperren nach der Landung

ABER: Bevor du sie eingibst, liest erstmal den nächsten Absatz…

Nach dem Einschalten des Smartphone bekommst du einen Hinweis, dass deine SIM gesperrt ist. Entweder entsperrst du sie sofort („Entsperren“) oder erst später („OK“).

Zum Entsperren bekommst du eine Zahlentastur zum Eingeben deiner Mobilfunk-PIN. Anders als bei der Geräte-PIN: Nach dem Eingeben der 4 Ziffern musst du auf OK – unter dem Anzeigefeld –  tippen.

Wichtig ist dabei: 3 mal hintereinander falsch – und schwupp ist das Smartphone gesperrt. Das ist ein guter Grund, sie erst einzugeben, wenn du etwas durchgeatmet hast und im Hotel bist.

Um sie dann zu entsperren, ist der einfachste Weg: Smartphone ganz ausschalten und wieder einschalten. Dann bekommst du den Hinweis wieder, und kannst entsperren auswählen. Um die SIM-Karte zu sperren – z.B. weil dich irgendein Idiot mitten in der Nacht angerufen hat – ebenfalls: ausschalten, wieder einschalten, bei dem Hinweis, dass deine SIM-Karte gesperrt ist OK auswählen.

Alternativ – beim iPhone: Einstellungen/Telefon/SIM-PIN: Auch so kommst du zum Entsperren.

  • SIM_entsperren_01
    Nach dem Anschalten: Entsperrn = jetzt, OK=später

 

 

Brauche ich eigentlich unterwegs Mobilfunk?

Im Grund eigentlich nicht. Ich habe deshalb die meiste Zeit die SIM-Karte nicht entsperrt… oder anders gesagt:

Nachdem besonders liebe Menschen versucht haben, mich morgens – in Deutschland morgens – anzurufen, mich aus dem Tiefschlaf  – Zeitverschiebung 6 Stunden – gerissen haben, habe ich den Mobilfunk wieder ausgeschaltet und nur ganz gelegentlich nach verpassten Anrufen geschaut.

Ausschalten des Mobilfunks: Ich habe das Smartphone komplett ausgeschaltet, dann wieder eingeschaltet, und dann die SIM-Karte nicht wieder entsperrt.

Unterwegs: WLAN oder WiFI

Ins Internet sind wir unterwegs nur über WLAN gegangen. Außerhalb von Deutschland heißt das nicht WLAN sondern WiFi.  Auch in den USA ist es nicht flächendeckend verfügbar – aber fast alle Hotels hatten einen freien WiFi-Anschluß, und viele Cafés/Restaurants, genauso wie die Flughäfen, und sogar die Metro in New York. Auf den Campingplätzen  gibt es manchmal WiFi an der Anmeldung.

Natürlich kommt irgendwann der Moment, wo man dringend WLAN braucht, und das Café, in dem man dafür einen Kaffee trinkt, bedauernd mitteilt, dass es gerade heute nicht funktioniert oder der Kellner das Passwort nicht weiß.

Ganz schön blöd.. – unsere Erfahurng ist: trotzdem mal schauen, ob ein WLAN mit passendem Namen vom Smartphone angezeigt wird. Wenn ja, versuch als Passwort mal den Namen des Cafés, alles klein und zusammen, oder „goodcoffee“: es funktioniert erstaunlich oft. Ein andere Idee ist, nach der öffentlichen Bibliothek zu suchen. Nach unserer Erfahrung gibt es sie auch in kleinen Orten. Selbst wenn sie geschlossen ist: oft gibt es ein offenes Internet – manchmal sogar mit einer Gartenbank vor der verschlossenen Tür.

Das Anmelden in einem fremden WLAN funktioniert sehr unterschiedlich:

Vom Hotel bekommt man den Namen des WLANs und des Passworts.

  1. WLAN auswählen:
    Um sich dort anmelden, muss man das WLAN erstmal auswählen:
    iPhone: Einstellungen -> WLAN:
    Android: Einstellungen–> Verbindungen -> WLAN

    Unterhalb von Netzwerke wählen kommt eine – manchmal ziemlich lange – Liste von WLANs in der Umgebung.  Du wählst das, was dir gesagt wurde,  aus.
  2. Passwort eingeben:
    Jetzt musst du noch ein Passwort eingeben und die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Bei verschlüsselten WLANs – erkennbar am Vorhängeschloss – wirst du nach der Auswahl des WLANs sofort nach dem Passwort gefragt. Gibt es sein, und tippe auf verbinden. Jetzt musst du nur noch die Nutzungsbedinungeng akzeptieren.
    Bei einem WLAN ohne Verschlüsselung wird jetzt noch kein Passwort abgefragt, sondern erst auf der Seite mit den Nutzungbedinungen.  Hier kannst du gleich nach dem Auswählen auf Verbinden tippen.
  3. Nutzungsbedingungen akzeptieren:
    Danach musst du auf einer Website die Nutzungbedingungen dieses Netz akzeptieren.  Bei unverschlüsselten Netzwerken wird auch erst dort das Passwort abgefragt.
    Viele Geräte, vorallem die neueren, öffnen diese Seite nach einem Moment automatisch. Andere, vorallem ältere, machen das nicht von alleine. Hier ist es am einfachsten, du ruft irgendeine Seite – z.B. google.com –  im Internet auf. Im allgemeinen führt das dazu, dass – statt der Google-Seite – die Seite zum Akzepieren der Geschäftsbedingungen aufgeht. Oft ist das sehr zäh, und du brauchst etwas Geduld.
    Diese Seiten sind immer verschieden:
    – wenn noch kein Passwort abgefragt war, musst du es hier eingeben
    – irgendwo gibt es ein Feld accept, das du ankreuzen mußt.
    Und alles andere ist immer verschieden: Manchmal muss du deine Mailadresse angeben, manchmal sind Felder, mit denen du einen Newsletter bestellst, bereits vorbelegt —es hilft nicht, da musst du draufschauen.
    Wundere dich nicht: manchmal muss man das auch täglich wiederholen.

 

Smartphone im Ausland – im Urlaub

Kommunikation

Dein Smartphone ermöglicht dir, sobald es mit dem Internet verbunden ist, mit Mail und WhatsApp mit der Familie und den Freunden zu Hause in Kontakt zu bleiben.

Für uns waren WhatsApp und Co. (Threema) die Sache der Wahl, außerdem Mail – auch untereinander. Es ist bestimmt sinnvoll, für einen größere Reisegruppe einen WhatsApp-Gruppe einzurichten: das vereinfacht es erheblich, Fotos zu tauschen und sich zum Abendessen zu synchronisieren.

Du erinnerst dich: Telefonieren kannst du auch über WhatApp – kostenfrei, ohne Roaming. Öffne der passenden Chat, und schau nach oben rechts. Dort ist ein kleines Telefonsymbol:

 

Einfach drautippen, und schon versucht WhatsApp ein Gespräch aufzubauen.

Fotos über WhatsApp gehen einfacher und schneller als Ansichtskarten – Standort verschicken zeigt deinen Lieben zu Hause, wo du genau steckst (genau habe ich das in „WhatsApp-Standort verschicken“ beschrieben).

Orientierung

Wichtiger finde ich die Karten- und Navigationsmöglichkeiten, die das Smartphone dir bietet. Sie sind deutlich komfortabler als ein konventioneller Stadtplan. Deshalb hatte ich dir empfohlen, dir Google Maps und Maps.Me auf dein Smartphone zu laden.

Wozu hat sich bei uns welche App bewährt?

Handy-Navigation: Google-MapsSmartphone im Ausland: Google Maps

Google Maps ist großartig, um eine Verkehrsverbindung zu finden – egal ob mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Du bist im Hotel im Internet, suchst dein Ziel, und läßt dir die Route dorthin beschreiben – egal ob du Auto oder Bahn oder Bus benutzen willst. Wie das Routing genau geht, habe ich hier beschrieben: Handy-Navigation (Teil 3): Der beste Weg von A nach B.

Sehr bewährt hat sich bei uns, schon beim Routing am Ziel nach Parkplätzen zu suchen, z.B. vor New York :

Zuerst gibst du dein Ziel ein. Das wird dir angezeigt. Danach gibst du im Suchfenster „parking“ ein – und du bekommst die Parkplätze drum herum. Genauso wie mit parking funktioniert das mit Camping, Hotel/Motel/Inn, toilets.

Google Maps: nach Kategorie suchen

Du siehst an dem roten Symbol vor dem Suchbegriff, dass du nach einer Kategorie und nicht nach einer Adresse suchst:

Screenshots für unterwegs

Solange du im Hotel, im Internet bist, ist alles fein – aber unterwegs ist kein Internet – was dann?

Wir haben ausgiebig Screenshots – d.h. „Fotos“ vom Bildschirm gemacht: sowohl von der Autostrecke oder dem Bahnfahrplan, oder von der Campingplatzadresse oder der Adresse vom Parkhaus. Auf die Screenshots konnten wir in der Fotogalerie immer zugreifen, und z.B. das Navi im Auto kontrollieren – und hier steht, wie Du einen Screenshot machst!

Nicht benutzt habe ich google maps zur Stadtbesichtigung. Da fand ich Maps.Me praktischer:

Handy-Navigation Maps-meSmartphone im Ausland: Maps.Me für die Stadtbesichtigung

Der allereinfachste Weg, Maps.me zu benutzen, ist es, erstmal in die Stadt zu fahren, die man besichtigen möchte.

Sobald man die App aufmacht, fragt die App nach, ob ich die Karte der Umgebung herunterladen möchte, Hier muss ich nur zustimmen und die App lädt die Karte.

Danach speichere ich einige Orte in der Karte – und zwar mein Hotel (ich habe immer panische Angst, mein Bett nicht wieder zu finden), und die Plätze, die ich unbedingt besichtigen will

Bevor ich los gehe, sorge ich dafür, dass das Smartphone wirklich aufgeladen ist und beende alle Apps, um unterwegs Strom zu sparen (auch Maps.Me).

Danach kann ich die Stadt erobern: Mein Standort ist immer markiert, und meine gespeicherten Orte habe ich auch dabei. Natürlich kann mir Maps.Me auch die Route anzeigen – der detaillierten Benutzung spendiere ich aber einen eigenen Artikel.

Was ich nicht tun würde

Bei aller Technikbegeisterung:  Auf eine längere Wanderung im „Nirwana“ würde ich mich nicht auf Smartphone oder Garmin verlassen – als Komfort mitnehmen: unbedingt – aber immer auch eine Papierkarte!

Das Risiko, dass ich mich verlaufe, und dann der Akku leer ist, würde ich nicht eingehen. Ganz generell ist es sinnvoll, dass in einer Gruppe wenigstens einer ein  aufgeladenes Smartphone hat, dass nicht zum Navigieren benutzt wird, um notfalls Hilfe rufen zu können.

Wenn dein Smartphone schon etwas älter ist, und der Akku nicht mehr die ganze Tour hält, aber du dich nicht zu einem neuen Gerät durchringen kannst: Besorge dir eine „Powerbank“ – das ist so eine Art externe Akku.

Und jetzt wünsche ich dir viel Erfolg bei der Smartphone-Nutzung auf der nächsten Reise!

 

 

 

 

 

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