Um die Serie über den Reiseblog rund zu machen, jetzt noch ein Rückblick:

Reiseblog – mein Selbstversuch

Ich habe die Blogartikel geschrieben und parallel dazu einen kleinen Reiseblog für unsere eigene Reise aufgesetzt: marokkoreiseblog.wordpress.com

Wie Ihr seht: ich habe auch während der Reise gebloggt: Mit der WordPress-App auf dem iPhone ging das erstaunlich gut:

Tagsüber habe ich mit dem Handy fotografiert. Abends konnte ich das beste Foto mit einem kurzen Textbeitrag in den Blog zu stellen.

Einige Kleinigkeiten haben mich allerdings irritiert:  Immer mal wieder bekommt man positive Kommentare von irgendwelchen Seiten. Diese Seiten scheinen systematisch nach neuen Blogs zu suchen und versuchen, Kurse über das Schreiben von Blogs zu verkaufen.

Damit kann ich allerdings gut leben. Ich war begeistert, wie einfach sich ein digitales Tagebuch von unterwegs führen läßt.

2 wesentliche Feedbacks möchte ich euch nicht vorenthalten:

Feedback 1: eine eigene Doman ist für einen Reiseblog besser

Die Webseiten-Fachfrau Sabine  wies auf ein wichtiges Problem hin: Die kostenfreie Version eines Blogs nutzt die Server der Firma WordPress. Das sieht man an der Webadresse marokkoreiseblog.wordpress.com. Das bedeutet, dass der Content des Reiseblogs nicht auf dem eigenen Server, sondern dem von der Firma WordPress liegen, und die damit das letzte Wort haben. Damit ist das nichts  für einen professionellen Blog. Sobald es professionell wird, gehört dein Blog in deine eigenen Domain.

Das kostet dann etwas (aber die Kosten halten sich im Rahmen)  und es gibt reichlich Anbieter, bei denen du eine WordPress-Installation in deiner Domain bekommst. Was dir dann aber fehlt, ist die sehr einfache und elegante Bedienung über die WordPress-App.

Mein Kommentar:

Da gehe ich uneingeschränkt mit:  Wenn ich einen Blog professionell betreibe, will ich meine eigene Domain und muß mit einer deutlich komplexeren Bedienung leben.
Andererseits:
Wenn es um einen simplen Reiseblog geht, dann ist die einfache Bedienung vom Handy ein starkes Argument: so einen Blog kann ich sogar von einer Wanderung oder während einer Fahrradreise weiterschreiben.

Feedback 2:  Ein Reiseblog ist mir zu komplizert

Das habe ich von einigen Freundinnen gehört, in einer Mail gefolgt von einer längeren Urlaubsbeschreibung und mehreren Urlaubsfotos.

Mein Kommentar:

Dem stimme ich nicht zu: Der gleiche Text, garniert mit den gleichen Fotos, sieht in WordPress gleich soviel besser aus, dass es einfach mehr Spaß macht, es zu lesen.
Der Aufwand für den Urlauber ist nicht größer als bei einer Mail – aber für den Leser ist es viel einfacher, einen Blog zu lesen, als 5 Fotos einzeln zu öffnen.

Fazit

Ich mache es wieder – und freue mich, wenn ihr es beim nächsten Urlaub ausprobiert!

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